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Adventure

Interview Nonso Anozie & Christian Convery

Interview: Philipp Portmann

Christian Convery: «Es ist in Ordnung, anders zu sein»

Gratulation zum Erfolg. Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis Ihrer Serie? Nonso Anozie: Oh, ich…
Christian Convery: Ich bin…entschuldige, sprich du zuerst (schmunzelt).
Nonso Anozie: Okay (schmunzelt). Ich bin wirklich glücklich mit allem. Ich meine die Arbeit an einer solchen Show mit all den unglaublichen Leuten wie Christian und Robert Downey Jr. Ist toll. Dann noch die Nummer eins rund um die Welt zu landen, ist grossartig. Es ist ein Segen und etwas unglaublich Tolles. Ich bin begeistert.

Hier in der Schweiz ist Ihre Serie übrigens ebenfalls die Nummer eins… Nonso Anozie: Oh Wow.
Christian Convery: Wuhu, cool.

Wie war es mit einem Geweih zu spielen und war es echt oder wurde es durch Spezialeffekte erzeugt? Christian Convery: Hinter mir sieht man eine Büste meines Kopfes, das Geweih und Schädeldecke. Ich kann Ihnen erklären, wie alles funktioniert. Mit viel Kleister und Kleber haben Sie meinen Kopf nachgeformt, damit sie die richtige Grösse hatten, um eine Schädeldecke und ein Geweih zu machen. Die Schädeldecke besitzt zwei Magnete, mit welchen die Geweihe dann befestigt werden. So können sie nach Belieben abgenommen und wieder aufgesetzt werden. Meine Ohren wurden ferngesteuert mit einem Signal, damit die Kamera immer die entsprechende Bewegung aufnehmen konnte. Trotzdem haben wir auch ein wenig Spezialeffekte verwendet, damit die Ohren von Gus richtig zum Leben erwachen.

Das echte Geweih ist also aktuell bei dir Zuhause? Christian Convery: Das hinter mir ist nicht das echte Geweih. Die Ohren sind ebenfalls nicht hier. Die benötigen wir hoffentlich für weitere Staffeln (schmunzelt).

Die Idee für das nächste Halloween-Kostüm steht wahrscheinlich ebenfalls schon, oder? Christian Convery: Stimmt, ich könnte als Reh oder Hirsch gehen (schmunzelt).

In dieser Serie gibt es ganz viele wichtige Botschaften. Was ist für Sie die wichtigste Botschaft aus der Serie? Nonso Anozie: Mir gefällt die Botschaft aus SWEET TOOTH über Hoffnung. Für mich erforscht es die Aliens, die Minderheit und die anderen der Gesellschaft, ohne dabei einzelne Gruppe hervorzuheben, die in der Gesellschaft bestehen. So kann man objektiv beurteilen, wie man selbst Leute behandelt, die anders sind. Das ist für mich eine grossartige Lektion zum Lernen, die man aus der Serie mitnehmen kann.

Wie ist es für dich Christian, was gefällt dir am meisten? Christian Convery: Mir gefällt ebenfalls die Botschaft von Hoffnung. Ich will das Familien und Kinder aus der Serie die Botschaft von Hoffnung, Optimismus und Positivität mitnehmen. Einfach das sie im Allgemeinen glücklicher sind. Man braucht Hoffnung und Positivität in schweren Zeiten, gerade beispielsweise aktuell mit Covid-19. Man benötigt es zum durchhalten und als Team schafft man das auch. Und natürlich wie Nonso gesagt hat, anders sein ist in Ordnung.

Wie Sie beide sagen, es passt unheimlich in diese Zeiten gerade auch mit Covid-19. Sie haben allerdings schon vor Covid-19 mit dem Dreh und allem begonnen, nicht? Nonso Anozie: Ja, das ist so.
Christian Convery: Genau. Den Pilot haben wir lange vor Covid gedreht. Die Comics von DC kamen 2009 heraus, im Jahr als ich geboren wurde. Das war ebenfalls lange vor Covid. Das Skript wurde dann etwa 2016 geschrieben. Es ist also nicht aktuell, jedoch ist es aus meiner Sicht zeitlos und ein grosser Zufall wie es passt.

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